Alle drei Disziplinen haben eigenständige Zugänge zu dem Thema GIS. Diese spezifischen Zugänge werden in dem Bonner Masterstudiengang GIS nicht verwischt oder geglättet, sondern bewusst akzentuiert. Diese drei Disziplinen bilden sozusagen vernetzte Messinstrumente, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit sich ergänzenden Verfahren das gleiche Objekt ?durchleuchten? und dadurch seine mehrdimensionalen Eigenschaften erkennbar machen. Diese methodische Durchdringung in der Tiefe schafft die Kompetenz für innovative Entwicklungen und Anwendungen.
Die Studierenden erhalten die spezifischen Beiträge der drei Grundlagendisziplinen jeweils "aus erster Hand". Sie sind von Anfang an mit Kommilitonen und Lehrenden konfrontiert, die unterschiedliche disziplinäre Zugänge haben. Der daraus resultierende "produktive Stress" ist erwünscht: Er qualifiziert die Absolventen für Berufsfelder, die ihrerseits durch interdisziplinäre Teams und Arbeitsweisen gekennzeichnet sind.